Und jetzt zurück zur Grundlage…

Der Winter ist zwar angesichts sommerlicher Septembertemperaturen von fast 30°C  noch weit weg, aber irgendwann stehen auch wieder die langen Ausdauereinheiten bei nass-grauem Wetter an. Da lange Läufe für meinen lädierten Fuß noch in weiter Ferne liegen und das Rennrad bei nassem Wetter irgendwann zum Sicherheitsrisiko wird, tauchen gerade endlos lange Ergometereinheiten vor meinem geistigen Auge auf. Ob man wohl Grundlageneinheiten mit dem Klapprad machen kann?

Grundsätzlich kann man, meint der Trainer, solange man wirklich durchfährt und nicht ständig bei roten Ampel im Stadtverkehr halten muss und die Herzfrequenz immer wieder hinunter geht. Die heutige Route muss also noch optimiert werden, denn im Simmering gibt es eine gewisse Ampel, bei der man geschlagene 5:30 Minuten steht.

Erste Bewährungsprobe

Unser Klapprad mit seinen drei Gängen hat sich prächtig geschlagen. Die Grundlagenbereiche REG und GAT1 gehen sich wunderbar aus – und bei der Bergwertung zurück auf den Laaerberg geht es auch noch intensiver. Nach dieser ersten Bewährungsprobe hat sich das Klapprad ein Service verdient, damit wir demnächst die Umgebung unsicher machen können, inklusive der Eurovelo-Radwege, die meinem Rennrad wegen der vielen Schotterpassagen nicht zugemutet werden (können). Das Schreckgespenst von dreistündigen (oder noch längeren) Ergometereinheiten scheint somit gebannt.

Koppeltraining im Stil der Roten Nasen

Die Klappradausfahrt wurde gleich in ein Koppeltraining transformiert: Laufen für den guten Zweck beim Rote-Nasen-Lauf. Jede Teilnahme unterstützt ROTE NASEN dabei, noch mehr kranke Kinder, Senioren und Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu besuchen und sie mit der Kraft des Humors zu stärken. Ob die zwei Runden für den lädierten Fuß gepasst haben? Das wird mir der Fuß in den nächsten Tagen zeigen, und der Physiotherapeut wird es wohl auch gleich herausfinden und kommentieren.

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