Eine Woche Urlaub mit einem weiteren Trainingsschwerpunkt sollte die Vorbereitung auf den zweiten Saisonhöhepunkt abrunden. Auch wenn dieser Bewerb nicht so ablaufen wird, wie geplant, trainieren schadet nie. Diesmal also von zu Hause aus…
Und wie das zu Hause so ist: auch wenn frau sich sehr bemüht, die Augen vor bereits lange aufgeschobenen Hausarbeiten zu verschließen, irgendwann muss es ja doch sein – zum Beispiel das Gefrierfach abtauen, damit unter anderem Platz für die Schwammerl vom Schwager frei wird 😉. Da stand ich nun mit dem Fön in der Hand, das Eis schmolz nur sehr langsam dahin, und mir war fad. Das eine Nützliche kann man ja mit mit dem anderen (eh stiefmütterlich vernachlässigt) verbinden, nämlich Stabis. Kniebeugen und andere Übungen im Einbeinstand vor dem offenen Gefrierfach schauen zwar komisch aus, wirken aber, wenn ein paar Sätze wiederholt werden.
Zwei Trainingseinheiten wurden unter das Motto „Muster“ gestellt: Wechseltempo am Rad und ein schöner Zick-Zack-Kurs (= Orientierungsübungen beim Freiwasserschwimmen) auf der Neuen Donau.

Insgesamt waren es in diesem zweiten Mini-Trainigslager vom Samstag bis Sonntag
- 467 Kilometer auf dem Rennrad (darunter eine dreitägige Rennradreise, eine Fahrt nach Tulln und eine Einheit die Donauinsel auf und ab),
- drei Freiwassereinheiten und
- vier Stunden Ergometer (weil die Mimose den Regen mit dem Rennrad gescheut hat 😱).
Jetzt startet der Arbeitsalltag wieder – und trainingsmäßig ist genießen angesagt. Mal sehen, wie sich die Form dann in den nächsten zwei Wochen entwickelt…