Einen Blog wollte ich schreiben…

… und von Sport und dem ganzen Drumherum sollte er handeln.

Nun wäre ich soweit – und habe Laufverbot. Zu Schreiben beginne ich trotzdem.

In den letzten drei Wochen vor und bei meinem 10. Vienna City Marathon habe ich mir eine Plantarfasziitis zugezogen. Schöner Name – aber die Sehnenplatte des Fußes ist schwer beleidigt und teilt das bei jedem Schritt schmerzhaft mit. Und was ein Fuß mit Plantarfasziitis auch nicht mag, ist ein Stau auf der Autobahn: bei jeder Betätigung der Kupplung (und derer gibt es sehr viele, wenn man in Wien auf der Tangente staut) verspannt sich das Fußgewölbe spürbar mehr.

Die Behandlung ist zuweilen auch schmerzhaft, egal ob vom Physiotherapeuten oder selber mit einer Mini-Faszienrolle durchgeführt. Zweimal am Tag wird nun gerollt und gedehnt:

  • Mit der Mini-Faszienrolle im Stehen über die ganze Plantarfaszie so intensiv wie möglich rollen. An besonders schmerzhaften Stellen verweilen. Im täglichen Wechsel einmal von vorne nach hinten, am nächsten Tag von hinten nach vorne.
  • Streichende Massage von der Ferse bis ganz nach vorne über das ganze Fußgewölbe.
  • Quermassage mit dem Daumen und mit ordentlichem Druck beim fersenseitigen Ansatz.
  • Wade dehnen mit Ausfallschritt nach vorne: hinteres Bein a) gestreckt ergibt eine Dehnung im oberen Wadenbereich; und b) mit gebeugtem Knie ergibt eine Dehnung weiter unten bis zur Achillesferse.
  • Fußgewölbe dehnen: mit Schuhen Zehen gegen die Wand aufstellen, Knie nach vorne bringen, Dehnung spüren

Wichtig: Qualität geht vor Quantität. Zwischen den Behandlungen müssen Pausen zum Verarbeiten der gesetzten Reize sein: also maximal in der Früh und am Abend behandeln, dazwischen evtl. immer wieder ein bisschen dehnen.

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